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Geschichte von Elona



Der Kontinent Elona, das Land der Goldenen Sonne ist eine Nation aus drei großen Provinzen. Die Inselprovinz Istan beheimatet ein lebhaftes Volk, das inmitten der Monumente eines alten Reiches lebt. Die Militärprovinz Kourna steht unter dem Kommando ihrer großen Herrscherin, der Kriegsherrin Varesh und liegt am Ufer des großen Flusses Elon.

Im zerklüfteten Land im Norden herrschen die Prinzen von Vaabi in ihren opulenten Zitadellen. Elona ist ein reiches und mächtiges Land, das von seinen Beschützern, dem Orden der Sonnenspeere verteidigt wird. Doch Elona wird von den Schatten eines bösartigen, verstoßenen Gottes bedroht. Gegen die sich ausbreitende zerstörerische Macht eines teuflischen Reiches brauchen die Einwohner von Elona mehr als nur die Hilfe eines Helden, der zu ihrer Rettung eilt: Sie brauchen einen Helden der sie anführt - denn die Finsternis steht vor der Tür.


Istan


Die Inselprovinz Istan ist für ihre großartige Marineflotte bekannt, die entlang der Westküste Elonas patrouilliert. Tag für Tag laufen in der Hafenstadt Kamadan Schiffe aus Tyria, Cantha und anderen fernen Ländern der Welt ein. Von dort aus fahren Handelsschiffe zu Istans zahlreichen Inseln und dem kournischen Festland. Dabei trotzen sie Korsarenpatrouillen, Zyklonen und noch größeren Gefahren in diesen Gewässern. Tapfere Istani überwachen die Gewässer im festen Vertrauen darauf, dass Fremde, die in böser Absicht nach Elona kommen, von den Bürgern, Soldaten und Seeleuten der Provinz entsprechend empfangen werden.

Große Istani-Helden taten sich in Zeiten der Not hervor: im Krieg, bei Hungersnöten, Invasionen und unter noch eigenartigeren Bedrohungen. Vor über sechshundert Jahren ist diese Provinz von der berüchtigten Skarabäen-Seuche verheert worden. Opfer der Seuche starben qualvoll, während Insekten aus Beulen in ihrer Haut schlüpften. Viele waren davon überzeugt, dass der Ausbruch der Seuche übernatürliche Ursachen hatte. Sie gaben unsichtbaren Kräften die Schuld am Leiden der Unschuldigen. In dieser Zeit der Wirren kümmerten sich Helden um die Kranken, evakuierten Städte und Dörfer und suchten nach der Quelle der Fäulnis. Die Ursache der Seuche wurde nie gefunden, doch heute noch erzählt man sich Geschichten von den Helden, die der leidenden Bevölkerung halfen.

Bis zum heutigen Tag werden in Istan Tapferkeit und Leistung belohnt. Die Regierung von Istan wird am besten durch das Wort „Meritokratie“ beschrieben: Die Besten und Klügsten werden befördert und jahrelanger Dienst wird belohnt. Dorfälteste wachen über viele Städte und Außenposten und steigen schließlich in angesehene Machtpositionen im Ältestenrat auf. Natürlich gibt es in der Provinz auch genügend Verbrecher und Schurken – Kriminelle sinken in der Regel zum Abschaum der Gesellschaft ab – doch mit jedem Sonnenaufgang in Istan macht sich ein anderer Held auf den Weg.


Kourna


Die Provinz Kourna befindet sich in ständiger Kriegsbereitschaft. Militärhistoriker analysieren die großen Schlachten, die hier stattgefunden haben: die heroischen Konflikte der altehrwürdigen Könige, verzweifelte Anstrengungen zur Einigung des Landes in der Ära der Erschütterten Dynastie und natürlich Turai Ossas Sieg über Palawa Joko in der Nähe des Großen Katarakts in Jahai. In Kourna ist seit Jahrhunderten eine Militärregierung an der Macht, deren Mitglieder direkte Nachkommen des Kriegsherrn Turai Ossa sind. Nach seinem Vorbild verehren Kournier Loyalität, Patriotismus, ein strenges Pflichtbewusstsein und Hingabe an den Militärdienst. Nicht alle Kournier sind Soldaten, doch die in den Feldern arbeitenden Bauern und die Handwerker, die in Werkstätten Sklavenarbeit leisten, wissen den Wert einer sicheren Provinz zu schätzen. Die Stärke des Staates hängt von der Loyalität zu dessen Führern ab. Auch befriedete Zentauren-Arbeiter tragen ihren Anteil zur Stärke der Provinz bei. Die Bürger arbeiten mit der typischen kournischen Hingabe sehr hart für den Wohlstand ihrer Provinz – in der Tat lebt die gesamte Nation von der Landwirtschaft und dem Handwerk der Provinz. Kournische Abenteurer ziehen mit dem sicheren Wissen in den Krieg, dass ihre Rüstungen und Waffen von Handwerkern mit einer Meisterschaft geschmiedet wurden, die dem Geschick gleicht, mit dem sie selbst diese Waffen führen.


Vaabi


Die nördliche Provinz Vaabi ist bekannt für ihren großen Reichtum und ihre feine Kultur. Handelsfürsten brüsten sich mit ihren ausgedehnten Gütern, ihren blühenden Geschäften und ihrer Förderung der Künste. Die Provinzregierung, das „Große Forum von Vaabi“, regiert plutokratisch: Nur die reichsten Fürsten im Land haben die Macht, Gesetze zu erlassen. Ihre Legislative ist nach außen hin demokratisch, aber insgeheim verfügt ein einflussreicher Kaufmann über mehr Macht als ein stimmberechtigter Rat.

Die Vaabi-Fürsten regieren das Land. Die meisten Plutokraten finanzieren große Feste und Feiern und stellen so ihre Bedeutung und ihren Einfluss zur Schau. Die Feiern auf vaabischen Anwesen sind atemberaubende und unvergessliche Ereignisse: Tänzer präsentieren sich in eleganten Kostümen, Gourmets geben Kostproben ihrer kulinarischen Meisterschaft, Schluckspechte versaufen Unmengen an Alkohol und kultivierte Bürger erfreuen sich an großartigen Theateraufführungen und Dichterlesungen. Helden sind bei diesen Festen willkommene Gäste; ihr Heldentum wird in Liedern und Geschichten gefeiert.

Die Vaabi stellen die eigene Bedeutung überschwänglich zur Schau, sind sich allerdings durchaus bewusst, wie sehr sie von anderen Eloniern abhängen. Die Wächter vaabischer Anwesen bewachen die Bergregion im Norden, während die Sicherheit der Bürger an der Südgrenze der Provinz von den benachbarten Kourniern abhängt. Außerhalb der Mauern der großen Anwesen lauern überall Gefahren. Plünderer kennen geheime Pässe durch die Berge und Minen und monströse Bestien machen die Landschaft unsicher. Zum Glück finden sich in jeder Vaabi-Generation Idealisten, die von abenteuerlichen Reisen durch Elona träumen. Jedes Jahr erscheinen neue Abenteuergeschichten in den Regalen der vaabischen Bibliotheken, und auf den Theaterbühnen Vaabis schlüpfen Schauspieler in die Rollen neuer Helden.


Der Orden der Sonnenspeere


Elona hat zwar keine vereinigte Regierung – die drei Provinzen arbeiten Seite an Seite –, doch ein Heldenbündnis verteidigt die gesamte Nation. Allerdings müssen die Elonier für ihren Frieden von der südlichen Küste Istans bis zu den nördlichen Gipfeln Vaabis einen Preis zahlen, nämlich in Form der unaufhörlichen Wehrbereitschaft derjenigen, die ihre Nation bewachen.

Diese tapferen Verteidiger gehören dem Orden der Sonnenspeere an, einem Eliteorden, der sich der Abwendung aller Bedrohungen der Nation verschrieben hat, seien sie militärischer, mystischer oder übernatürlicher Natur. Als Istan vor Jahrhunderten von der Skarabäen-Seuche verwüstet wurde, haben die Sonnenspeere die Bevölkerung evakuiert und verseuchte Städte abgeriegelt. Als die Istani die Inseln allmählich wieder besiedelten, waren es die Sonnenspeere, die dabei halfen, Kolonien und Außenposten zu schützen und die Zivilisation wieder in die Einöde zurückzubringen. Wann auch immer Banditen oder Stämme aus der benachbarten Wildnis ihre Waffen erheben oder wenn zivile Unruhen auszubrechen drohen, sind die Sonnenspeere stets zur Stelle, versammeln ihre Truppen und verteidigen ihre Heimat.

Die Sonnenspeere sind autonom und gehorchen lediglich ihren eigenen Führern, den so genannten Speermarschällen. Der Orden respektiert die Autorität einer jeden Provinz, besteht aber auf der Freiheit seiner Mitglieder, sich überall dorthin zu begeben, wo sie zum Schutz der Nation gebraucht werden. Jenseits der Mauern der Städte und Ortschaften lauern Korsaren, Harpyien, Zentauren, untote Wüstengebieter und weitere Plünderer auf Unachtsame. Außerhalb der uns bekannten Welt lauern machtvolle, missgünstige Mächte geduldig im Dunkeln und ersinnen Wege, sich im Reich der Lebenden zu manifestieren. In dunkleren Zeiten kann eine Provinz die Sonnenspeere bei der Durchführung einer Untersuchung hindern, diese einschränken oder ganz verbieten, da jede Provinz über ihre eigenen Verteidiger verfügt. Doch die meisten Bürger von Elona wissen, dass die Sonnenspeere ihr bester Schutz sind und ihre beste Hoffnung auf Rettung bedeuten.

Die Gläubigen behaupten, dass die Götter persönlich die Champions von Elona ausgewählt haben, und eine neue Generation greift zu den Waffen, um dem Ruf zu folgen. Nun seid Ihr – als ein Sonnenspeer – dazu auserkoren, zum Anführer ausgebildet zu werden. Ihr habt die Pflicht, Eurem Land zu dienen: Ihr müsst alle Bedrohungen Elonas aufspüren und sie auslöschen. Gemeinsam mit anderen Helden, die an Eurer Seite kämpfen, seid Ihr das Licht, das die Mächte der Dunkelheit vertreiben und für den Ruhm der Goldenen Sonne kämpfen muss.


Helden


Bei Eurer Reise durch das Reich Elona müsst Ihr die Welt nicht allein erkunden. In den Städten und Außenposten der Nation könnt Ihr Söldnergefolgsleute, Abenteurer aus fernen Ländern und andere Wächter vom Orden der Sonnenspeere rekrutieren. Rekruten kommen und gehen – die meisten von ihnen sind Söldner genug, um nur für Gold und Erfahrungspunkte zu arbeiten – doch eine Handvoll Helden wird bis zum Ende Eurer Reise nicht von Eurer Seite weichen. Während Ihr Euch in den Techniken Eurer Klasse übt, können auch die mit Euch verbündeten Helden trainieren und dazulernen. Jeder Held hat seine eigene Geschichte und einen besonderen Grund dafür, mit Euch zu kooperieren. Seid sorgfältig bei der Auswahl Eurer Verbündeten und Euer Erfolg als Held ist gesichert.


Quelle: guildwars.com


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